01 March 2017

Don't know who I am.

Seit etlichen Jahren besitze ich eine von diesen Anatomie-Künstler-Figuren aus Holz. Angeschafft habe ich mir sie, weil ich sie zum einen bei unzähligen anderen Künstlern gesehen hatte und zum anderen dachte ich, sie würde mir stets und ständig als Referenz für verschiedene Posen dienen. Spoiler-Alarm: Tat sie nicht! Einige Male war ich sogar schon kurz davor, sie zu entsorgen, da ich sie nicht nur nicht ausreichend genutzt hatte, sondern sie mich auch immer wieder nervte, da sie irgendwie nie so wirklich einen eigenen Platz gefunden hat (und seit Sophie bei mir eingzogen ist wurde sie auch diverse Male um- bzw. runtergeschmissen). Nun gut, in den letzten Wochen habe ich sie dann doch immer mal wieder genutzt und überlege jetzt sogar, mir noch eine weitere in männlicher Ausführung anzuschaffen (weil ja jeder weiß wie oft ich Männer zeichne...nicht!)


Mit dieser Puppe ist auch das Bild entstanden, das ich euch heute zeige. Was übrigens gar nicht so einfach war, da ich die Figur irgendwie stabil hinlegen musste, um diese Pose als Referenz nehmen zu können. Beine fielen ja wenigsten weg.



Besagte Sophie, welche besagte Zeichenpuppe um- bzw. runterschmeißt. Das ist auch der einzige weitere Zwischenschritt, den ich festgehalten habe. 

"Don't know who I am"
Das fertige Bild. Ich muss ja sagen dass ich mit diesen Zeichenpuppen oft besser zurechtkomme als mit realen Referenzbildern, wenn es um Posen oder Anatomie geht. Einfach weil sie neutraler sind und ich eben nur dieses "Gerüst" brauche. So kann ich leichter meinen eigenen Stil mit einfließen lassen. 
Wie geht es auch da? Nutzt ihr diese Figuren auch oder holt ihr euch ausschließlich Referenzmaterial in Form von Fotos?

Cheerio!

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